Mach aus einem alten Handy eine Kamera, die sich kümmert
Irgendwo in einer Schublade liegt ein Android, das noch alles kann, was eine Fürsorgekamera braucht: sehen, denken und warnen. Velia macht daraus einen KI-Wächter — ohne Hardware zu kaufen, ohne Techniker und ohne Abo für die Warnungen.
Was das Handy aus der Schublade noch kann
Beim Wiederverkauf bekommst du fast nichts. Als Fürsorgekamera dagegen ist ein fünf Jahre altes Android Hardware im Überfluss: eine ordentliche Kamera, ein Prozessor, der ein neuronales Bildverarbeitungsnetz stemmt, und WLAN. Das Einzige, was fehlt, ist die Software — und genau die installiert Velia. Das ganze Bild davon, was ein Handy im Ruhestand leisten kann, steht in was tun mit einem alten Android.
Echte Anforderungen, keine Marketing-Anforderungen
- Android 8.0 (2017) oder neuer. Das ist die echte technische Untergrenze der App.
- 2 GB RAM. Mit 3 läuft es entspannter.
- Irgendeine Kamera. Kein Weitwinkel, keine Nachtsicht nötig.
- Der Bildschirm darf kaputt sein — der Wächter wacht mit dunklem Bildschirm.
- Der Akku darf verschlissen sein — er hängt am Strom.
- Keine SIM. Nur WLAN.
Alle Details — auch, was das Zimmer außer dem Handy braucht — stehen auf der Geräteseite. Und wenn die Frage ist »taugt genau dieses Modell?«: wahrscheinlich ja.
Von der Schublade zum Wachen, an einem Nachmittag
- Installiere Velia auf dem alten Handy. Es wird zum Wächter: im Zimmer anstecken, und es wacht.
- Scanne den QR-Code mit deinem Handy. Die Verknüpfung passiert vor Ort — der Hausschlüssel reist nie übers Internet.
- Mit dem Einverständnis der betreuten Person: fertig. Das Onboarding fragt nach der Zustimmung; ab da bekommst du Warnungen und kannst schauen, wenn es nötig ist.
Keine generische Kamera-App
IP-Kamera-Apps bieten unterschiedliche Funktionen. Velia nutzt lokale Posenschätzung, um Bewegungen einzuordnen und mögliche Stürze zu melden; Ruhe und Sturz lassen sich nicht immer unterscheiden. Die Kernerkennung läuft auf dem Handy; normale Alarme enthalten kein Bild. Velia speichert keine Videoaufzeichnungen auf seinen Servern. Autorisierte Geräte können verschlüsseltes Live-Video empfangen; die unterstützte Einrichtung und der optionale Second Look können mit Einwilligung ein flüchtiges Bild verarbeiten. Mehr zur Kamera ohne Cloud-Aufzeichnung.
Was es kostet
Die Hardware hast du schon. Die Warnungen — Sturz und Inaktivität, zuhause und aus der Ferne — sind für immer gratis. Velia Pro (US$9,99/Monat pro Zuhause) ergänzt Live-Video ohne Limit, bis zu vier Kameras und den Morgenbericht. Keine Bindung: Kündigst du, laufen die Warnungen weiter.
Ein ehrliches Detail: Ein Handy, das 24/7 am Strom hängt, nutzt sich ab — Akkus blähen sich über die Jahre auf, OLED-Bildschirme brennen ein. Rechne es als Hardware, die du alle zwei bis drei Jahre erneuerst, nicht als Einmalkauf. Immer noch um Größenordnungen billiger als eine dedizierte Kamera mit Abo.
Fragen zum alten Handy
Wie alt darf das Handy sein?
Android 8.0, also von 2017. Ein Mittelklasse-Handy ab 2019 schafft die Erkennung mit Reserven; ältere auch, mit weniger Bildern pro Sekunde.
Geht es mit kaputtem Bildschirm?
Ja. Der Wächter wacht mit dunklem Bildschirm — ein kaputter oder eingebrannter Bildschirm stört nicht, solange der Touch für die erste Einrichtung reicht.
Braucht es eine SIM oder einen Datentarif?
Nein. Nur WLAN. Das Handy kann seit Jahren abgemeldet sein.
Überhitzt es nicht, wenn es 24/7 am Strom hängt?
Der Wächter ist ganze Nächte ohne Neustarts und ohne Überhitzen erprobt. Der echte Verschleiß zeigt sich über Jahre: Akku und Bildschirm altern — rechne das Handy als etwas, das alle zwei bis drei Jahre erneuert wird.
Dieses Handy ist schon eine Kamera
Installiere Velia, steck es im Zimmer an, und heute Abend wacht es. Die Warnungen sind für immer gratis.
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